Bildung verändert nicht nur Wissen, sondern auch den Blick auf die Welt – und manchmal sogar einen selbst. Besonders in einer Zeit, in der viele Menschen sich nach Sinn, Bewegung
und persönlichem Wachstum sehnen, bekommen Lernorte eine neue Bedeutung. Wer jemals in einem Gymnastik- oder Tanzkurs stand, weiß, dass Lernen hier nicht steril im Kopf, sondern mit
dem ganzen Körper, mit Emotionen und manchmal mit einer guten Portion Mut passiert. Ich habe oft erlebt, wie aus schüchternen Erstteilnehmern selbstbewusste Persönlichkeiten wurden –
das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines durchdachten, menschlichen Lehransatzes. Jilashen entstand vor einigen Jahren aus einer einfachen, aber kraftvollen Idee: Bildung soll
nicht nur Wissen vermitteln, sondern Menschen wirklich bewegen. Anfangs waren es nur kleine Gruppen in einem unscheinbaren Raum, irgendwo in der Stadt. Die Gründerinnen, selbst
geprägt von ihrer Leidenschaft für Tanz und Gymnastik, wollten einen Ort schaffen, an dem Persönlichkeitsentwicklung genauso ernst genommen wird wie Technik. Über die Zeit wuchs das
Angebot – neue Kurse, mehr Dozenten, unterschiedliche Schwerpunkte. Aber der Kern blieb: Hier zählt der Mensch. „Ich habe nicht nur gelernt, wie ich mich bewege, sondern auch, wer ich
bin“, sagt Anna, eine ehemalige Teilnehmerin, die mittlerweile selbst unterrichtet. Und was passiert eigentlich nach den Kursen? Für viele eröffnet sich ein ganz neues Feld: Wer sich
auf diese Reise einlässt, findet oft ungeahnte Karrierewege – sei es als Kursleiterin, Choreograf, Trainerin oder in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Es geht nicht nur um
perfekte Bewegungsabläufe, sondern um das Verständnis für Körper, Dynamik und Ausdruck. Wer hier lernt, lernt fürs Leben. Das spürt man auch in der Atmosphäre: Manchmal ist es laut,
manchmal leise, oft herzlich, nie distanziert. Fehler sind erlaubt, sogar willkommen – sie gehören schließlich zum Lernprozess. Am Ende bleibt eines hängen: Bildung ist nicht bloß ein
Mittel zum Zweck. Hier geht es um echte Beziehungen, um das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, in der Wachstum und Veränderung nicht nur akzeptiert, sondern gewünscht werden.
Und vielleicht ist das das Wertvollste, was man aus so einer Akademie mitnehmen kann – das Vertrauen in sich selbst und die Freude daran, immer weiter zu lernen.
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